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Badezimmer, realisiert mit Trockenbau

[breadmaker] © 123RF.com


Trockenbau im Bad und Feuchtraum

Moderne Trockenbaulösungen bieten bei der Gestaltung und dem Design von Bädern und Feuchträumen viele Gestaltungsmöglichkeiten. Doch der Trockenbau muss fachmännisch durchgeführt werden, um die Wände und Decken gegen Schimmelbildung und Bauschäden durch hohe Luftfeuchtigkeit und Nässe zu schützen.


Imprägnierte Rigipsplatten – für ein optimales Ergebnis im Bad

Für Feuchträume wie Bäder und Küchen gibt es speziell imprägnierte Rigipsplatten Dieser Karton ist an der grünlichen Färbung zu erkennen. Die Feuchtraumplatten haben einen imprägnierten Gipskern und sind für Räume mit einer hohen Luftfeuchtigkeit und Nässe besonders gut geeignet. Durch die Kernimprägnierung kann im Gegensatz zu herkömmlichen oder beschichteten Gipskartonplatten nur schwer Feuchtigkeit eindringen. Ist der Untergrund nicht feuchtraumgeeignet und die Abdichtung mangelhaft führt das im schlimmsten Fall zu Feuchtigkeit und Schimmelbildung.

Die Gipsplattentypen GKBI/GKFI sind grüne, imprägnierte Platten (DIN 18180). Nach der DIN 18181 „Gipsplatten im Hochbau – Verarbeitung“ können allerdings auch herkömmliche GK-Platten „in Räumen mit nutzungsbedingt zeitweise hoher Luftfeuchte“ eingesetzt werden, wenn sichergestellt wird, dass regelmäßig gelüftet wird. Für Feuchträume mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit oder Dampfbelastung sind einfache Rigipsplatten nicht geeignet. Generell gilt, im Feuchtraumausbau müssen spritzwassergefährdete Bereiche durch eine besondere Abdichtung geschützt werden.

Bei Gipsplatten des Typs H handelt es sich um Platten mit einer reduzierten Aufnahmefähigkeit von Wasser DIN EN 520 sieht aufgrund der unterschiedlichen klimatischen Bedingungen in den europäischen Mitgliedsländern drei unterschiedliche Anforderungsniveaus (H1 bis H3) vor. Die in Deutschland übliche Qualität für imprägnierte Gipsplatten entspricht mit maximal 10% Wasseraufnahme dem Typ H2. Das heißt, der grüne Rigips nimmt innerhalb von 24 Stunden nur ein Zehntel der Wassermenge auf. Zudem wird die Wasseraufnahme über die Oberfläche auf 180 g/m² begrenzt. Die Platten gibt es in unterschiedlichen Ausführungen als Multiboard-Ausführung oder Einmann-Platten.


PRODUKTEMPFEHLUNGEN

Die fachmännische Abdichtung im Bad

Feuchträume müssen fachgerecht abgedichtet werden. Für das Füllen von Fugen, Anschlussfugen und freiliegenden Schnittflächen (z. B. für Installationsdurchführungen) eignen sich am besten imprägnierte Fugenspachtel. Nach dem Trocknen der Spachtelmasse werden die Flächen mit Schleifpapier absolut plan geschliffen. Die Abdichtung muss sorgfältig durchgeführt werden, so dass es zu keinen Feuchtigkeits- oder Schimmelschäden kommt. An den Schnittkanten können auch grüne Rigipsplatten Feuchtigkeit aufnehmen, deswegen sollte nur auf imprägnierter Fugenmasse zurückgegriffen werden.

Die Flüssigdichtfolie ist bestens geeignet zur Abdichtung von Böden und Wänden bei hoher Wasserbeanspruchung. Der Untergrund muss trocken, sauber und frei von Stoffen sein, die als Trennmittel wirken können. Das Material lässt sich mit dem Pinsel, Quast oder einer Lammfellrolle einfach aufragen. Dichtbänder werden direkt in die flüssige Dichtfolie eingelegt und sind ideal für die Abdichtung von Ecken, Dehn-, Stoß- und Bewegungsfugen. Zur Abdichtung von Sanitäranschlüssen eignen sich Dichtmanschetten, die sich in die frische Flüssigdichtfolie einbetten lassen.


Hinweise für Rigips in Feuchträumen

  • Aufgrund des Gewichts von Fliesen ist eine Doppelbeplankung vorzuziehen. Um einen Schimmelbefall vorzubeugen empfiehlt es sich, beide Lagen mit grünem Rigips zu erstellen.
  • Feuchträume müssen regelmäßig gelüftet werden. Das sorgt nicht nur für eine gute Raumluft, sondern beugt auch einem Schimmelbefall vor.


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