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Rigipsplatte

Rigipsplatten – ein universell einsetzbarer Werkstoff

Aufgrund der baubiologisch positiven Eigenschaften von Gips, wird der Baustoff gerne in Baugipsen verarbeitet. Ob Wände, Decken oder Böden – Rigipsplatten spielen im Trockenbau eine zentrale Rolle und sind aus dem Innenausbau nicht mehr wegzudenken.


Gips im Innenausbau – Baubiologisch wertvoller und natürlicher Baustoff

Der natürliche Rohstoff gilt als einer der ältesten und gleichzeitig modernsten Baustoffe der Natur. Rigipsplatten bestehen aus Gips und einer Kartonummantelung aus Papier. Die erste Gipskartonplatte wurde 1910 im lettischen Rīga gefertigt. Seit 1949 sind die Platten in Deutschland für den Innenausbau erhältlich. Rigipsplatten werden vor allem aus REA-Gips hergestellt, der als Nebenprodukt bei der Stromgewinnung mit fossilen Brennstoffen entsteht. Dabei handelt es sich um einen Baustoff mit umweltfreundlichen Eigenschaften, der auch vom Naturschutzbund begrüßt wird.

Das Material ist frei von gesundheitsschädlichen Substanzen, sehr sauber und geruchsneutral. Gips zeichnet sich durch seine feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften aus und trägt zu einem angenehmen Wohnklima bei. Rigipsplatten besitzen die Eigenschaft, Feuchtigkeit aus der Luft aufzunehmen und kontinuierlich an den Raum abzugeben. Das klimatisiert den Wohnraum auf eine natürliche Weise und ein erhöhtes Heizen und Lüften ist nicht notwendig. Im Gegensatz zur Massivbauweise verkürzt sich die Trocknung bei der Leichtbauweise auf nur wenige Stunden und der Wohnraum kann sofort genutzt werden.

Trockenbaulösungen mit Gipskartonplatten können auch zum Schallschutz beitragen, da Konstruktionen mit entsprechenden Dämmstoffen Schallwellen nicht reflektieren. Gemäß DIN 4102 sind Rigipsplatten nicht brennbar und das im Kern gebundene Kristallwasser kann im Ernstfall wie Löschwasser wirken. Doppelbeplankte Konstruktionen können einem Feuer sogar bis zu anderthalb Stunden widerstehen.


PRODUKTEMPFEHLUNGEN

Konstruktionen mit Rigipsplatten - Flexible Raumgestaltung

In puncto Flexibilität lassen Rigipsplatten kaum Wünsche offen. Vom Dachgeschossausbau, über das Errichten einer Trennwand, bis hin zur Verkleidung von Installationen – mit Trockenbaukonstruktionen lässt sich der Wohnraum flexibel an die persönlichen Bedürfnisse anpassen. Trockenbauwände sind schnell zu errichten, leicht zurückzubauen und dank der schlanken Ständerwerke platzsparend.


Rigipsplatten – von Trennwänden über Schiebetüren bis hin zu Raumteilern

Trennwände und Raumteiler können auch für Heimwerker relativ einfach errichtet werden. Für Trennwände aus Rigips eignen sich am besten 12,55 mm dicke Rigipsplatten. Um eine höhere Stabilität zu erzielen und aus Schallschutzgründen ist die doppelte Beplankung sowie Dämmung mit Mineralwolle zu empfehlen.

Raumteiler aus Gipskarton eignen sich sehr gut, um eine optische Trennung des Raumes herbeizuführen. Sie sind ideal als Sichtschutz und können auch mit Elektro- oder Sanitärinstallationen versehen werden. Eine praktische Lösung bieten Schiebetüren aus Trockenbaukonstruktionen, die als „vorwandige“ und „innenliegende“ Türen verbaut werden können. Aus einer Ständerkonstruktion lässt sich zum Beispiel auch ein begehbarer Kleiderschrank errichten, wobei das Innere individuell mit Regalfächer und Kleiderstangen ausgestaltet werden kann.
Rigipswand wird abgeschliffen

Regaltrennwände, Durchreichen oder der Badausbau – Gipskarton bietet vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Die Fugen der Rigipsplatten werden nach der Montage verspachtelt und sind einfach mit einem Trockenbauschleifer plan zu schleifen. Nach der Behandlung mit lösungsmittelfreiem Tiefengrund können die Platten beliebig gestrichen, tapeziert, verputzt oder gefliest werden.


Verschiedene Typen von Gipskartonplatten

Seit dem September 2005 gilt die europäische Produktnorm DIN EN 520, die nach den folgen Arten von Gipskartonplatten unterscheidet:

Typ A  Gipsplatte Standard
Typ D Definierte Dichte von 800 kg/m³
Typ F Zusammenhalt bei hohen Temperaturen
Typ H Reduzierte Wasseraufnahmefähigkeit
Typ I Gipsplatte mit erhöhter Härte,
um Stoßbelastung abzufedern
Typ P Spezial-Beschichtung für Putz
Typ R Erhöhte (Biegezug-)Festigkeit
Typ E Beplankung von Außenwandelementen


Bezeichnungen der Gipsplatten nach der alten DIN 1880 und den neuen Plattentypen nach DIN EN 520:

DIN 1880    DIN EN 520  
Bauplatten GKB Typ A
Imprägnierte Bauplatten (Reduzierte Wasseraufnahme)   GKBI Typ H2
Feuerschutzplatten GKF Typ DF
Imprägnierte Feuerschutzplatten GKFI Typ DFH2
Putzträgerplatten GKP Typ P

Für den Trockenbau in Bädern und Feuchträumen werden in Deutschland imprägnierte Rigipsplatten des Typs H2 verwendet, deren maximale Wasseraufnahme entspricht 10 %. Die Feuerschutzplatten müssen in Deutschland – neben dem Typ F – zusätzlich die Anforderungen des Typs D erfüllen.

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